Mapungubwe – Pafuri Gate – Punda Maria – Mopani Restcamp (718 km)

Den fünften Tag verbringe ich nun schon im Krüger Nationalpark. Vom Pafuri Gate im äußersten Norden des Parks bis bin zum Mopani Restcamp könnten die Kontraste landschaftlich als auch von den Tieren kaum unterschiedlicher sein. Hatten sich oben im Norden nur einige Zebras und Impalas vor die Linse getraut, so war schon auf der Fahrt vom Punda Maria Restcamp bis zum Shingwedzi Restcamp die Abwechslung an Tieren gewaltig. Riesige Elefantenherden grasen unmittelbar an der Straße, Büffelherden sind zu sehen und an den Flussufern liegen faul die Nielpferde in der Sonne. Im Mopani Restcamp habe ich einen Bungalow mit Aussicht auf den Pioneer-Damm gebucht. Jeden Abend und jeden Morgen kann man das Geschrei der Wildgänse hören und unzählige Krokodile sonnen sich am Ufer. Mit Vorsicht ziehen einige Buschböcke am Wasser entlang, immer den Blick auf die Krokodile gerichtet. Abends kann man wunderschöne Sonnenuntergänge beobachten und am Morgen fressen einem die witzigen Gelbschnabeltokos aus den Händen. Die Tagestemperaturen klettern derzeit locker auf 30-34 Grad und in der Nacht wird es mit bis zu 4 Grad empfindlich kalt. Kurz vor dem Mopani Restcamp überfahrt man dann noch den Tropic of Capricorn, den südlichen Wendekreis. Ein kleines Beweisfoto darf natürlich nicht fehlen!

Written on Juni 16th, 2015 , Afrika, Südafrika Tags:

Mich hat es inzwischen vom nördlichen Pafuri Gate über das Punda Maria Camp bis in das Mopani Restcamp verschlagen. Die Kontraste könnten kaum unterschiedlicher sein. Aber ich erspare mir einfach mal die Worte und lasse die Bilder für sich sprechen.

Written on Juni 14th, 2015 , Afrika, Südafrika Tags:

Graskop – Phabeni Gate – Skukuza – Afsaal – Pretoriuskop – Numbi Gate – Sabie – Graskop (270km)

Heute hat es uns noch einmal in den südlichen Krüger Nationalpark verschlagen. Eine schöne Route führt durch teilweise karge Landschaft von Phabeni Gate in unterschiedlichen Schleifen bis zum Numbi Gate. Mal führt der Weg über asphaltierte Straßen, dann geht es über holprige Pisten weiter durch den Park. Immer wieder queren Giraffen und Elephanten die Straße. Insbesondere bei ausgewachsenen Elephantenbullen gebührt ein angemessener Respekt. Fühlen sich die Tiere gestört, dann können sie blitzschnell den Störenfried attackieren und so die Rangordnung wieder gerade rücken. In dem Fall war es heute ein wagemutiger Selbstfahrer im Park, der dem Bullen zu nahe gekommen ist. Um ein Haar hätte der Elephant das Auto gerammt. Nur durch die rasante Beschleunigung des Fahrers wurde der Zusammenstoß verhindert. Ein gleiches Schauspiel endete beim Phalaborwa Gate negativ für den Autofahrer. Ergebnis: Auto lag nach der Elephantenattacke auf dem Dach, mitsamt verstörter Insassen versteht sich.

Morgen geht es dann weiter nach Swasiland in den Hlane Nationalpark. Dort habe ich eine Unterkunft im Ndlovu Camp gebucht, welches echtes Buschfeeling ohne Strom garantiert. Die Wildniss rundum und am Wasserloch gelegen. Ich bin gespannt!

Written on Mai 11th, 2014 , Afrika, Südafrika Tags: , ,

Graskop – Orpen Gate – Satara – Orpen Gate – Graskop (410 Kilometer)

Völlig spontan haben wir heute die lange Anreise von Graskop zum Orpen Gate am Krüger Nationalpark unternommen. Von unserer Unterkunft bis zum Tor waren es knapp 100 Kilometer Fahrtstrecke.  Schon die Anfahrt zum Krügerpark war ein Erlebnis. Über die Kowyns Pass Straße geht es steil bergab und schnell verlieren wir an Höhenmetern. Ebenso rasant klettert die Temperatur in die Höhe. Von anfänglichen 18 Grad in Graskop enden wir schließlich bei 36 Grad beim Satara Camp im Krüger Nationalpark. Obwohl die Tour von Graskop recht anstrengend ist, hat sich jede Minute Fahrt heute gelohnt. Beim Satara Camp führt die unbefestigte Straße S100 mehrere Kilometer durch den Krügerpark. Sie gilt als besonders Löwen sicher. Und auch wir dürfen den Königen der Savanne anmutig beim Dösen im Schatten zuschauen. Ein Erlebnis! Sechs Stunden Aufenthalt im Park haben sich gelohnt. Obwohl die Müdigkeit nach solch einem langen Tag die Oberhand gewinnt, freue ich mich schon riesig auf den nächsten Tag wenn es wieder in die Wildnis von Afrika geht.

Written on Mai 10th, 2014 , Afrika, Südafrika Tags: , ,

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