Seit vier Tagen sind wir nun schon in Melaka, der ältesten Stadt Malaysias. Der Name der Stadt verbindet sich eng mit der Geschichte des Landes: Aus einem malaiischen Stadtstaat wurde eine regionale Macht, jedoch verbunden mit dem späteren Niedergang im Zuge der Kolonialisierung durch die Europäer. Bereits im 16. Jahrhundert vertrieben die Portugiesen den Sultan. Seitdem hat sich dort nie wieder einer angesiedelt.

Heute ist Melaka einer der wichtigsten touristischen Höhepunkte des Landes. Vieles in der Stadt ist auf Tourismus ausgerichtet. Und von den Besuchern aus anderen Ländern kommen viele nach Melaka. Der Großteil kommt aus dem nahen Singapur, dass nur ca. drei Autostunden entfernt ist.

Wir jedoch kamen aus Penang, und verbrachten geschlagene 8 Stunden im Bus. Dieser war “bestens” gekühlt, so dass wir uns bereis nach zwei Stunden Busfahrt wie in einer Kältekammer fühlten. Nicht ohne Folgen: Bereits am nächsten Tag schwächelte ich aufgrund der absurden Temperatur vom Vortag, wodurch sich das Besichtigungsprogramm in Melaka in Grenzen hielt.

Insgesamt bietet Melaka im Kern aber nur einen kleinstädtischen Charakter, der insbesondere von chinesischen Händlern geprägt wird. Wie so viele andere Städte auf der Welt hat auch Melaka sein eigenes Chinatown. Dicht beieinander befinden sich alle wichtigen Sehenswürdigkeiten, die wir bereits an einem Tag besichtigen konnten. Und doch bietet die Stadt mehr: Wir fühlen uns hier aufgrund der absoluten Wohnlichkeit unserer Unterkunft fast wie zu Hause. Wir haben eine Dachterasse mit vielen Pflanzen und Aussicht auf die Stadt, ein Wohnzimmer im malaiischen Stil und ein schönes Schlafzimmer. Auch die Menschen in der Stadt sind ebenso nett wie fast alle Malaien. Das ist auch ein Grund, warum es uns in Malaysia bisher gut gefallen hat.

Den heutigen Tag nutzten wir für einen Ausflug nach Kuala Lumpur. Die Stadt liegt 2,5 Autostunden von Melaka entfernt. Da die Straßen in Malaysia sehr gut und die Busse an Pünktlichkeit kaum zu übertreffen sind, kann man KL ohne Probleme an einem Tag von Melaka aus besuchen. Da wir ohnehin nur die Petronas Towers und den KL-Tower sehen wollten, war diese Variante nahezu optimal. Leider machte uns aber das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Nachdem wir an den Petronas Towers angekommen waren, ergossen sich ganze Wasserladungen aus den Wolken und Blitze zuckten um die 452 Meter hohen Türme. Dadurch war unser Besuch in KL gelaufen, denn das Wetter beruhigte sich bis zum Abend nicht mehr.

Am 19. Mai werden wir weiter nach Singapur fahren, um von dort aus am selben Abend unseren Flieger nach Bali zu nehmen. Ursprünglich wollten wir drei Tage in Singapur bleiben, doch unsere Zeit in Malaysia erschien uns zu kurz. Auch die hohen Übernachtungskosten in Singapur schreckten uns ab, so dass wir den Stadtstaat nur als Transitland benutzen werden.

Written on Mai 17th, 2007 , Asien, Malaysia

Nachdem wir unsere Reisepläne für Malaysia über den Haufen geworfen hatten, buchten wir eine Fährüberfahrt nach Langkawi. Eigentlich sollte uns die Reise von den Cameron Highlands an die Ostküste von Malaysia zur Inselgruppe der Pulau Perhenthian führen. Doch alle Traveller die wir unterwegs trafen, wollten ebenfalls auf diese Inseln, wodurch inzwischen die Preise sehr gestiegen sind. Was also sollte uns außer blauen und kristallklaren Wasser dort noch erwarten? Wir haben es nicht herausgefunden, sondern entschieden uns eben für eine Rückfahrt nach Georgetown und die Fährüberfahrt am 09. Mai nach Kuah – Langkawi.

Langkawi, das ist sowohl die gleichnamige Insel und weitere über 100 kleinere und größere Eilande. Von Penang aus steuern täglich Schnellboote die Inselgruppe an. Die 100 km lange Fahrt dauert so nur knapp zwei Stunden, aus denen jedoch nach Seegang und individueller Verfassung auch gefühlte vier bis sechs Stunden werden können. Einigen Menschen auf der Fähre war der Wellenritt nicht ganz zuträglich, so dass einige von ihnen an der Seekrankheit litten. Für uns jedoch war es eine relativ entspannte Überfahrt, die nach zwei typisch asiatischen Videostreifen in der Glotze in Kuah ihr Ende fand.

Kuah ist der eigentliche Hauptort von Langkawi. Außer ein paar Hotels, einer kleinen Moschee und einigen Einkaufstempeln hat der Ort jedoch nicht viel zu bieten, so dass wir uns für eine Fahrt an den beliebten Pantai Cenang Strand entschieden. Abermals fiel uns auf, wie gut die Straßen in Malaysia ausgebaut sind. Die Hauptverkehrsader auf Langkawi ist im besseren Zustand als manch deutsche Autobahn!

Eigentlich hatten wir von Langkawi die Vorstellung einer reinen Touristeninsel. Die Nähe zu Thailand und auch der Status als Zollfreie Zone erweckte in uns den Gedanken, dass es auf Langkawi sehr voll sein könnte. Doch wir haben uns getäuscht! Die Insel ist zwar touristisch erschlossen, doch sind lange nicht so viele Urlauber anzutreffen wie beispielsweise auf Penang! So fanden wir auch ohne Probleme eine schöne Bleibe in einem Chalet des AB-Motel.

Die Insel ist unter anderem auch den Radfreunden durch die “Le Tour de Langkawi” ein Begriff. Es handelt sich hierbei um das populärste Radrennen im südostasiatischen Raum, zu dem viele internationale Topstars der Radrennsszene antreten. Ich zähle nun nicht unbedingt zu diesen Stars, doch meine persönliche Vorliebe zum Radrennsport trieb mir sofort die Tränen in die Augen, als ich die glatten Straßen, die schöne Natur und tatsächlich Radrennfahrer zu sehen bekam! Schade das ich mein eigenes Rennrad nicht dabei hatte. Auszuleihen gab es mal wieder nur chinesische “Eisenschweine”, mit denen die Fortbewegung zur Qual anstatt zur Freude wird…

Also blieb uns nur das motorisierte Zweirad, mit dem wir die Insel ausgiebig erkundeten. Aus dem geplanten Besuch im beliebten Meeresaquarium wurde aufgrund der 120%-igen Preissteigerung leider nichts, und auch die Fahrt mit der Seilbahn in den Geopark von Langkawi scheiterte eben auch an der Preissteigerung von 500 Prozent! Jedoch wurden wir durch die Natur und die wunderschöne Aussicht vom Gunung Raya, mit 883 Metern der höchste Berg der Insel, belohnt.

Morgen werden wir wieder zurück nach Georgetown fahren. Die letzten Tage in Malaysia führen uns noch nach Kuala Lumpur und Melaka.

Written on Mai 12th, 2007 , Asien, Malaysia

Am Vorabend entschlossen wir uns zu einer Motorradtour durch das Hochland von Cameron. Bei der Dschungelwanderung konnten wir einen sehr schönen Ausblick auf die Teeplantagen werfen, und da uns eine organisierte Tour durch die Berge als zu kostenintensiv erschien, wollten wir die Erkundung mit einem eigenen Gefährt vornehmen. Vorab: Es hat sich echt gelohnt! Bereits von Sylhet in Bangladesch hatten wir einen Eindruck der Teefelder gewinnen können, doch was wir in Malaysias Bergen zu sehen bekamen war um einiges größer.

Ganze Täler sind mit Teebüschen bepflanzt. Die größte ist die BOH-Teeplantage, in der schon seit 1923 Tee angebaut wird. Es waren die britischen Kolonialherren, die Teile der mit Urwald bewachsenen Berge in Teeplantagen verwandelten. Zu diesem Zweck wurden zur Unterstützung Kollegen aus Ceylon angefordert. Später kamen Arbeiter vom gleichen Subkontinent und Indien in die Highlands. Während die neuen Arbeitskräfte hier heimisch wurden, wurden die Orang Asli, die Ureinwohner Malaysias, weiter in den Dschungel verdrängt. Heute gibt es bei Tanah Rata nur noch ein wirkliches Orang Asli Dorf, in dem die typischen Ureinwohner leben.

Eine Besichtigung der Teefabrik half uns, den Prozess der Teeherstellung besser zu verstehen.

Ein weiterer Abstecher führte uns in die Schmetterlingsfarm, in der nicht nur Schmetterlinge sondern auch Käfer, Skorpione, Echsen und anderlei Getier bestaunt und angefasst werden konnten. Besonders beeindruckt war ich vom Berggecko, der minutenlang meine Hände und Arme erkundete.

Written on Mai 6th, 2007 , Asien, Malaysia Tags:

Auf in die Berge als Flucht vor der Hitze!

Der Bus aus Penang brachte uns in fünf Stunden Fahrtzeit auf hervorragend ausgebauten Straßen in die von den Engländern angelegte “Hill-Station”, die auch bei malaiischen Touristen ein sehr beliebtes Reiseziel darstellt. Wir warteten bewusst bis zum 02. Mai, um die Fahrt nach Tanah Rata zu wagen. Der Grund: Auch in Malaysia ist der 01. Mai ein Feiertag. Zusätzlich fiel auch noch ein buddhistisches Fest auf den 30. April, so dass die Einheimischen vier Tage Urlaub am Stück hatten und diesen auch zu nutzen wussten. Bereits bei der ersten Anfrage auf den Inseln an der Ostküste war alles ausgebucht und später erfuhren wir von unserem Trekking Guide, dass in Tanah Rata zu dieser Zeit tausende von Urlaubern die Camerons bevölkerten. Es gab keine Zimmer mehr! Dieses Spiel kennen wir bereits von Laos zur Silvesterzeit und von Vietnam zum Chinese New Year. Wir haben allerdings ohne Probleme ein Zimmer gefunden.

Für heute hatten wir uns einem Trekking Guide anvertraut, der uns sicher durch den Dschungel auf dem Hochland führen sollte. In einigen Reiseführern finden Wanderwege durch die Berge und durch die Wälder Erwähnung, uns jedoch erschien ein Alleingang durch den Dschungel verantwortungslos, da wir bereits von einem verschollenen Holländer erfahren hatten. Er hatte sich zu seiner Zeit allein auf eine Dschungelwanderung begeben und gilt bis heute als vermisst! Das sollte uns mit “Bob dem Guide” nicht passieren. Er führte uns sicher für fünf Stunden durch die tiefen Wälder und konnte uns viel über die Flora und Fauna erklären. Zu Beginn informierte er uns über essbare Blumen und Pflanzen sowie über Schlafplätze unter Baumwurzeln. Bewunderswert war sein Wissen über alternative Dschungelmedizin. Als besonders Eindrucksvoll empfanden wir die moosbewachsenen Waldböden, die bei jedem Schritt eine individuelle Federung erlaubten. Manchmal hatte man dabei das Gefühl, man würde auf einem samtweichen Teppich laufen.

Die Aussicht auf die Teeplantagen während unserer Trekking Tour beeindruckte uns so, dass wir für morgen ein Motorrad ausgeliehen haben, um die größte Teeplantage samt Teefabrik zu besichtigen.

Written on Mai 4th, 2007 , Asien, Malaysia Tags:

Wir können jetzt schon sagen, wir lieben Malaysia. Malaysia ist Vielfalt pur. Hier gibt es weitaus weniger Traveller als in anderen asiatischen Ländern. Die malayische Halbinsel ist sehr kompakt, was die Fahrtzeiten und Fahrwege deutlich verkürzt. Alles hat einen sehr angenehmen Charme und allein auf Penang Island gibt es Malaysia im Kleinformat.

Angefangen bei der Hauptstadt Georgetown mit den schönen und gut erhaltenen Häusern aus der Kolonialzeit. Keine andere Stadt in Malaysia ist so “Multi-Kulti” wie Georgetown. Hier sind Menschen aus Malaysia, Indien, Bangladesch, China und Indonesien zu Hause. Fast alle Menschen sprechen Englisch, was die Kommunikation untereinander sehr vereinfacht. Es gibt unheimlich leckeres Essen und gigantische Einkaufszentren, in denen man alles zu kleinen Preisen kaufen kann!

Da die Stadt sehr kompakt ist, können alle Wege auch zu Fuß zurückgelegt werden. Allerdings verspüren wir am Abend sehr oft die Anstrengungen des Tages, so dass wir zumeist recht früh in einen Tiefschlaf verfallen.

Anders als in anderen asiatischen Ländern merkt man nun auch die Auswirkungen der tropischen Klimazone. Bisher waren alle Tage mit etwas Regen verbunden, der aber als Abkühlung sehr willkommen ist. Ansonsten ist es schwül und heiß, was sich auf unser Befinden niederschlägt. Kaum hat man sich drei oder vier Stunden bewegt, ist man völlig platt!

So auch an jenem Tag, wo wir uns den Botanischen Garten und den Penang Hill angeschaut haben. Der botanische Garten ist wundervoll in einem Tal gelegen und bietet einen guten Einstieg in die Fauna des Landes. Er enthält sogar noch Reste von Primärurwald! Wunderschöne Wanderungen durch den Garten sorgen für Entspannung und Erholung.

Ein weiterer schöner Besuch war jener auf dem Penang Hill. Mit einer Zahnradbahn, die mit Hilfe deutscher Ingeneure installiert wurde, gelangt man auf den bis zu knapp 400 Meter hohen Berg. Von hier aus hat man einen wunderschönen Ausblick auf Georgetown und das Festland bei Butterworth, das durch eine Brücke mit der Insel verbunden ist. Die eigentliche Erholung auf dem Penang Hill liegt aber in den angenehmen Temperaturen. Die frische Luft, die oft nur um die 20 Grad warm ist, bringt Erholung von der feuchtwarem Luft unten.

Für den 02. Mai haben wir uns ein Busticket für Cameron Highlands besorgt, um dort Urwald und Teeplantagen zu erkunden.

Written on April 30th, 2007 , Asien, Malaysia

Abermals wurden wir an unserem letzten Tag in Bangkok in aller Frühe geweckt, da unser Flug nach Penang heute fliegen sollte. Hoffentlich! Schließlich hatten wir bereits so einige Erfahrungen mit Flugverspätungen, Flugstreichungen und Spezialflügen sammeln können. Doch diesmal schien alles glatt zu gehen. Der Airportbus raste in gewohnt sagenhafter Geschwindingkeit durch die noch fast leeren Straßen von Bangkok und auch unser Gepäck war diesmal wirklich sicher im Bus verstaut. Auch unser Flieger hob pünktlich ab, um nach 1 Stunde und 40 Minuten Flugzeit in Penang zu landen. Alles verlief reibungslos.

Vom Airport nahmen wir einen lokalen Bus nach Georgetown, der Inselhauptstadt von Penang. Alles ohne Probleme. Selbst die Verständigung klappt in Malaysia noch weitaus besser als in anderen asiatischen Ländern. Wirklich alle Leute, von Jung bis Alt, sprechen hier Englisch. Zudem sind die Malayen sehr hilfsbereit und freuen sich über jeden Kontakt mit ausländischen Gästen. Das macht das Land schon von Anfang an sympatisch!

Unsere Suche nach einem Guesthouse war dann jedoch nicht ganz so einfach. Zwar gibt es in Georgetown wohl die meisten billigen und typischen chinesischen Übernachtungsmöglichkeiten, jedoch muss man hier einige Abstriche machen. Einige Räume sind zu klein, als dass man zu zweit in diesem schlafen könnte, andere haben wieder keine Fenster oder sind an einigen Raumöffnungen vergittert! Das vermittelt dem Zimmer dann noch die typische “Knastatmosphäre”. Zumeist sind diese billigen Räume auch nicht ganz sauber und laden nun wirklich nicht zum längeren Verbleib in Georgetown ein.

Doch nach intensiver Suche mit Hilfe eines Taxifahrers haben wir ein gutes und neues Guesthouse gefunden. Georgetown wird für die nächsten fünf Tage unser zu Hause sein.

Written on April 27th, 2007 , Asien, Malaysia

Zum letzten mal in Bangkok, so könnte man es nennen, denn auf unserer bisherigen Reise durch Südostasien kamen wir immer wieder in Bangkok an und haben einige Leute wiedergetroffen, die wir während unserer Reise durch Asien in anderen Ländern bereits gesehen hatten. Wir haben unterwegs den Slogan entwickelt: “Wenn du Freunde oder Bekannte treffen möchtest, dann komme nach Bangkok.”

Morgen nun fliegen wir weiter nach Malaysia! Eigentlich hätten wir ja schon in Malaysias Hauptstadt aussteigen können, jedoch stellten sich die Leute bei der BIMAN Bangladesh quer. Also müssen wir einen zweiten Anlauf wagen. Nach aller Rechnerei hat mal wieder die AIR ASIA gegenüber dem Landweg gewonnen. Für 95,- € Gesamtkosten fliegen wir zwei nun nach Penang, wo wir ohnehin hinreisen wollten. Wir sind sehr neugierig auf Georgetown und freuen uns auf etwas kühlere Luft in den Penang Hills, da zur Zeit in Bangkok das Wetter unerträglich ist! In unserem Zimmer herrscht schon eine unangenehme Temperatur von 33 Grad und außerhalb pegeln die Werte von 35 bis 37 Grad. Dazu kommt ein Mix aus Feuchtigkeit, der für eine Schwüle sorgt, die man kaum noch aushalten kann! Kein Wunder, dass zur Zeit in Bangkok kaum Touristen unterwegs sind.

Die manchmal am Abendhimmel aufziehenden Gewitterwolken sehen bedrohlicher aus, als sie letztlich dann sind. Nur gestern wehte ein starker Wind durch die Häuserschluchten von Bangkok und machte uns sogar ein wenig Angst, weil er genug Wucht hatte, um eine Bühnenkonstruktion binnen einiger Sekunden durch die Luft zu wirbeln! Da blieb nur die rasche Flucht in ein Gebäude. Der anschließende Regen brachte nur eine kurze Erfrischung, die alsbald der bekannten Schwüle weichen musste.

Written on April 26th, 2007 , Asien, Malaysia, Thailand Tags:

Da reist man um die “halbe Welt”, um dann trotzdem wieder in Bangkok zu landen!

Eigentlich sollte unser Flieger von Dhaka zurück nach Bangkok schon am 22. April fliegen, doch die BIMAN Bangladesh hatte, wie schon beim Hinflug, das Datum des Rückfluges verschoben. Aus einem Direktflug nach Bangkok wurde so ein Spezialflug nach Malaysia – Kuala Lumpur mit Weiterflug nach Bangkok! Zu blöd nur, dass uns das niemand vorab gesagt hatte, obwohl wir dreimal persönlich mit der BIMAN Kontakt hatten. Erst als im Flugzeug die Ankunftskarten für Malaysia ausgeteilt wurden, bemerkten wir die Zwischenlandung. Vorab stand weder in Dhaka beim Check-In, noch auf der Anzeigentafel und weder auf unseren von der BIMAN handschriftlich geänderten Tickets irgendetwas von Malaysia. Das wäre unsere Chance gewesen, da unser nächsten Reiseziel Malaysia lautet!!! Natürlich versuchten wir in Kuala Lumpur das Flugzeug zu verlassen, doch alle Bitten und Versuche wurden nicht erhört. Es lag lediglich an unseren Gepäckstücken, die auf Bangkok im Computersystem erfasst waren! Wir haben uns tierisch darüber geärgert, da die Fluggesellschaft wieder etwas geändert hatte, und wir abermals keine Kenntnis davon hatten! Für uns heißt das in Zukunft: Nie wieder mit der BIMAN!

Heute müssen wir uns erst einmal über eine Möglichkeit der Weiterreise nach Malaysia informieren. Zug und Bus kommen in Erwägung. Beide Varianten daueren aber mehr als 24 Stunden, so dass wir die Reise in Etappen fortsetzen werden.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz lieb bei unseren Gastgebern in Dhaka – Bangladesch bedanken. Wir hatten schöne drei Wochen bei euch und freuen uns über ein Wiedersehen, egal wo auch immer!

Written on April 23rd, 2007 , Asien, Bangladesch, Malaysia, Thailand Tags:

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