Champagne Valley – Bergville – Royal Natal National Park (313 km)

Die Wege durch die Drakensberge sind lang und beschwerlich. Obwohl wir zu unserem Tagesziel nur gute 100 km zu fahren hatten, streckte sich die Zeit in ebenso endlose Weiten wie es die Straßen sind: schnurgerade und kaum eine Möglichkeit für Links- oder Rechtsabbieger und wenn doch, dann sind es unbefestigte und staubige Pisten im gruselig schlechten Zustand. Aber genau das zeichnet die Drakensberge aus. Ruhe und Weite dominieren die Berge. Allerhöchstens die Schwingenschläge der großen Greifvögel sind die Laute, die man in den höheren Drakensbergen zu hören bekommt. Für einen kurzen Abstecher in die nächst größere Stadt Bergville braucht man knapp eine Stunde mit dem Auto. Aber hier bekommt man einfach alles was für den täglichen Bedarf benötigt wird, aber auch noch viel mehr. Ärztliche Versorgung, einen KFC, zwei Tankstellen, mehrere Drankwinkel (Schnapsläden) und etliche Tavernen, in denen man bei Sport und lauter Unterhaltung ein Bier nach dem nächsten konsumieren kann. Ein Lebenszentrum in den sonst so ruhigen Bergen. Sobald man aber die Stadt verlassen hat, wähnt man sich wieder in der Weite verloren. Im schönen Hlananthi Resort wohnen wir in einem ganzen Haus samt Kamin und wunderbarer Aussicht auf den Royal Natal Nationalpark. Einfach wunderbar!

 

Written on Mai 28th, 2014 , Afrika, Südafrika

Shelly Beach – Durban – Pietermarizburg – Champagne Valley (448 km)

Jetzt sind wir in den herbstlichen Drakensbergen in Südafrika angekommen. Ein krasser Unterschied zu den bisher bereisten Etappenzielen. Zwischenzeitlich fiel das Thermometer auf nur 14 Grad Tagestemperatur bei Pietermarizburg und dann kletterte es wieder auf angenehme 23 Grad im zentralen Drakensberg. Die Gebirgskette reiht sich wie ein gewaltigen Massiv an der Grenze zu Lesotho auf. Manche Gipfel ragen weit über 3.400 Meter in die Höhe. In der Nacht fallen die Temperaturen im Herbst dann auch schon auf kalte 3 Grad, doch die Tagessonne heizt sehr schnell wieder ein. Die Gegensätze zum Rest des bisher bereisten Landes sind groß. Das paranoide Sicherheitsempfinden bei den weißen Südafrikanern scheint hier nicht so stark ausgeprägt zu sein. Die Schwarzen sind sehr nett und zugänglich und haben immer ein Lachen auf den Lippen. Die Armut ist aber offensichtlich. Heute kamen mehrere Kinder auf unser Auto zugerannt und haben bettelnd die Hände aufgehalten. Bisher die erste Erfahrung dieser Art.

Written on Mai 23rd, 2014 , Afrika, Südafrika Tags:

St. Lucia – Durban – Port Shepstone – Lake Eland – Shelly Beach (586 km)

 

Mit dem Vibe von St. Lucia verlassen wir die sonnige Küste und fahren 200 Kilometer in Richtung Durban, der zweitgrößten Stadt Südafrikas. Hier leben die meisten Inder des Landes. Durban trägt deshalb zu recht den Titel „Curry-Hauptstadt“ Südafrika. Trotz der einladenden Gesten der Dreimillionenmetropole schlagen wir einen Bogen um die Stadt und steuern in Richtung Port Shepstone. Von hier aus geht es ins Landesinnere nach Marburg und vorbei an Fredheim. Viele der Orstnamen erinnern an deutsche Siedler, die hier vor mehreren Jahrzehnten Fuß gefasst und ein neues Leben fernab der Heimat begonnen haben. Doch keiner dieser Deutsch klingenden Orte ist unser Ziel, sondern wir haben uns das Lake Eland Game Reserve bei der Oribi Schlucht als Etappenziel auf unserer Reise durch Südafrika ausgesucht. Bei der Abfahrt in Marburg winkt uns ein bärtiger Typ zu. Da auf dem Weg zum Reserve eine gewaltige Straßenbaustelle den Verkehr behindert, denke ich zu erst an einen aufmerksamen Straßenbauarbeiter. Doch sein feiner Zwirn scheint so gar nicht passend für einen Mitarbeiter dieser Zunft. Vielmehr handelt es sich um einen Einweiser für eine riesige Hochzeitsgesellschaft, die am Lake Eland das Brautpaar abfeiert. Hunderte Autos bannen sich den Weg über die mehr als schlechte Straße, die dann einige Kilometer vor dem Ziel auch noch in eine unbefestigte Schotterpiste wechselt. Am Lake Eland Game Reserve angekommen, wirken wir inmitten der Hochzeitsgäste fast etwas deplatziert. Auch der Manager nimmt uns vorerst nicht wahr. Erst nach mehrmaligen Fragen wird unsere Buchung für das Chalet bestätigt und wir bekommen fernab der Feier direkt an einem See und eine fast gespenstisch abgelegene Unterkunft zugewiesen. Hier sind wir ganz allein und um uns herum können wir auf den weiten Graslandschaften Herden von Zebras, Gnus, Elandantilopen und Warzenschweine beobachten. In der Nacht sind auch die Rufe der Schakale zu hören, die aufgrund unserer alleinigen Anwesenheit hier tatsächlich beängstigend wirken.

Nach einer unruhigen und kalten Nacht schaue ich früh morgens auf einen nebligen See und kann weder das andere Ufer und schon gleich gar nicht die weitere Umgebung erkennen. Für einen Ausflug in die Oribi Schlucht ein denkbar ungünstiger Tag. Doch nach weiteren zwei Stunden hat sich der komplette Nebel aufgelöst und gibt der strahlenden Sonne den Weg frei. Bei angenehmen 25 Grad erkunden wir die Umgebung, laufen über schwingende Hängebrücken und schauen hunderte Meter tief in die Oribi Schlucht und fahren kurz entschlossen doch noch einmal ans Meer. Hier zwischen Port Shepstone und Port Edward reiht sich ein Küstenort an den nächsten und der kleine Ausflug bestärkt uns darin, doch noch etwas Salzluft zu schnuppern. Am Shelly Beach beziehen wir eine Unterkunft, nein ein ganzes Haus samt komplett paranoider Sicherheitsausstattung. Die Fenster sind vergittert und die Türen doppelt gesichert. Im gesamten Haus sind Alarmsysteme installiert, ein Panikknopf jagt den nächsten und die Besitzerin der Anlage war früher auch bei der Armee, so dass ihre Angestellten im Umgang mit der Feuerwaffe bestens ausgebildet sind. Welch ein Glück, dann kann ja über den Stacheldraht und durch die Gitterfenster und verschlossenen Türen kein ungebetener Gast den Weg ins Haus finden. Und wenn doch, dann haben wir immer noch den Panikknopf! Naja, die weißen Südafrikaner nehmen das Sprichwort „Mein Zuhause ist meine Festung“ schon sehr genau. Aber das sind völlig normale Verhältnisse hier in Südafrika. Für uns allerdings ein bisschen Sicherheitsgefühl zu viel!

Written on Mai 21st, 2014 , Afrika, Südafrika

Hluhluwe Hilltop Camp – St. Lucia (185 km)

Halbzeit. Schade! Die Zeit vergeht wie im Fluge und trotz alledem werde ich das Gefühl nicht los, meine Erlebnisse von Südafrika könnten inzwischen ein Buch füllen.

Der Morgen im Hilltop Camp im Hluhluwe Nationalpark beginnt sonnig und warm. In der Nacht hat es gewaltig gestürmt und der Wind brachte warme Luft von der Küste in die Berge. Das Camp liegt auf mehr als 1.200 Metern Höhe. Rasant geht es mit dem Auto bergab zur Regionalstraße nach St. Lucia. Mit jedem verlorenen Höhenmeter steigt das Thermometer. Kurz nach halb zehn Uhr morgens heizt die Sonne bereits auf knapp 28 Grad und der warme Küstenort St. Lucia ist noch nicht erreicht. Nur eine gute Autostunde Fahrt sind wir am Meer und in St. Lucia angekommen. Wir haben kein Zimmer reserviert, doch bei über 50 Gästehäusern und Hotels ist die Auswahl riesig und kaum angekommen steigen wir in einem vier Sterne Bunker in einer der ruhigen Nebenstraßen vom Örtchen ab. Die Aussicht auf das tosende Meer ist gigantisch und unser ungewollter Besuch, ein kleines Samango Äffchen, klaut blitzschnell eine der abgelegten Bananen aus der Küche. Also aufpassen, die Viecher sind unberechenbar und schneller im Zimmer als man schauen kann. Nach dem kleinen Aufreger zieht es uns an den Strand und in die Wetlands, die vor Krokodilen, Schlangen und Nilpferden wimmeln. Ein kleiner Holzsteg führt direkt zum Strand. Die Warntafeln sind unmissverständlich! Überall gibt es Reptilien im Wasser und auch auf die Hippos sollte man acht geben, denn bei Anbruch der Dunkelheit verlassen die Tiere ihre Wasserlöcher und durchstreifen bei der Suche nach Futter auch den Ort. Es kann also passieren, dass man ungewollt auf ein umherlaufendes Nilpferd stößt. Die Tiere können sehr gefährlich werden, also ist eine gewisse Vorsicht angeraten.

In den kommenden Tagen geht´s für uns weiter Richtung Durban und zur Oribi Gorge. Wahrscheinlich bleiben wir länger an der warmen Küste als geplant. Aber mal abwarten wohin uns der Weg führen wird.

Written on Mai 17th, 2014 , Afrika, Südafrika Tags:

Graskop – Nelspruit – Hlane Nationalpark – Hluhluwe Hilltop Camp (821 km)

Angekommen im Hilltop Camp in Kwazulu Natal´s Hluhluwe Nationalpark. Heute gibt´s nur eine kurze Wasserstandsmeldung, denn die Internetverbindung ist hier leider nicht gut genug für ausführliche Berichtserstattungen. Doch die Bilder der letzten Tage sind Eindruck genug, um unsere Erlebnisse im Ansatz nachvollziehen zu können.

Written on Mai 15th, 2014 , Afrika, Südafrika, Swaziland Tags: , ,

Graskop – Phabeni Gate – Skukuza – Afsaal – Pretoriuskop – Numbi Gate – Sabie – Graskop (270km)

Heute hat es uns noch einmal in den südlichen Krüger Nationalpark verschlagen. Eine schöne Route führt durch teilweise karge Landschaft von Phabeni Gate in unterschiedlichen Schleifen bis zum Numbi Gate. Mal führt der Weg über asphaltierte Straßen, dann geht es über holprige Pisten weiter durch den Park. Immer wieder queren Giraffen und Elephanten die Straße. Insbesondere bei ausgewachsenen Elephantenbullen gebührt ein angemessener Respekt. Fühlen sich die Tiere gestört, dann können sie blitzschnell den Störenfried attackieren und so die Rangordnung wieder gerade rücken. In dem Fall war es heute ein wagemutiger Selbstfahrer im Park, der dem Bullen zu nahe gekommen ist. Um ein Haar hätte der Elephant das Auto gerammt. Nur durch die rasante Beschleunigung des Fahrers wurde der Zusammenstoß verhindert. Ein gleiches Schauspiel endete beim Phalaborwa Gate negativ für den Autofahrer. Ergebnis: Auto lag nach der Elephantenattacke auf dem Dach, mitsamt verstörter Insassen versteht sich.

Morgen geht es dann weiter nach Swasiland in den Hlane Nationalpark. Dort habe ich eine Unterkunft im Ndlovu Camp gebucht, welches echtes Buschfeeling ohne Strom garantiert. Die Wildniss rundum und am Wasserloch gelegen. Ich bin gespannt!

Written on Mai 11th, 2014 , Afrika, Südafrika Tags: , ,

Graskop – Orpen Gate – Satara – Orpen Gate – Graskop (410 Kilometer)

Völlig spontan haben wir heute die lange Anreise von Graskop zum Orpen Gate am Krüger Nationalpark unternommen. Von unserer Unterkunft bis zum Tor waren es knapp 100 Kilometer Fahrtstrecke.  Schon die Anfahrt zum Krügerpark war ein Erlebnis. Über die Kowyns Pass Straße geht es steil bergab und schnell verlieren wir an Höhenmetern. Ebenso rasant klettert die Temperatur in die Höhe. Von anfänglichen 18 Grad in Graskop enden wir schließlich bei 36 Grad beim Satara Camp im Krüger Nationalpark. Obwohl die Tour von Graskop recht anstrengend ist, hat sich jede Minute Fahrt heute gelohnt. Beim Satara Camp führt die unbefestigte Straße S100 mehrere Kilometer durch den Krügerpark. Sie gilt als besonders Löwen sicher. Und auch wir dürfen den Königen der Savanne anmutig beim Dösen im Schatten zuschauen. Ein Erlebnis! Sechs Stunden Aufenthalt im Park haben sich gelohnt. Obwohl die Müdigkeit nach solch einem langen Tag die Oberhand gewinnt, freue ich mich schon riesig auf den nächsten Tag wenn es wieder in die Wildnis von Afrika geht.

Written on Mai 10th, 2014 , Afrika, Südafrika Tags: , ,

Graskop – The Pinnacle – God´s Window – Bourke´s Luck Potholes – Three Rondavels – Graskop (140 km)

Von der Kälte der Nacht werde ich morgens um kurz nach sechs Uhr wach. Trotz doppelter Zudecke ist es in unserem Chalet etwas frisch. Kein Wunder, denn Graskop liegt auf etwa 1.500 Metern Höhe. Und obwohl tagsüber das Thermometer auf knapp 23 Grad Celsius klettert wird es in der Nacht mit etwa 6 Grad schon relativ frisch. Da heizt der Kamin in unserer Unterkunft nur kurzzeitig ein.

Für den heutigen Tag haben wir uns das Panorama vom Blyde River Canyon direkt vor der eigenen Haustür als Erkundungsziel ausgesucht. Doch bevor wir Gottes Fenster hautnah erleben können, müssen wir erst einmal unseren Mietwagen zur Zapfsäule rollen. Der Sprit ist mit knapp unter einem Euro hier richtig günstig. In Südafrika gehört der Service an der Zapfsäule zum guten Ton. Tankwarte füllen den Wagen mit Benzin und säubern die Scheiben klinisch rein. Ein Trinkgeld rundet den guten Service selbstverständlich ab.

Kaum sieben Kilometer weiter schauen wir der Anmutigkeit von “Gottes Schöpfung” tief in die Augen. Hier hat die Natur einen Ausblick par excellence geschaffen und wir blicken voller Ehrfurcht in die tiefen Schluchten vom Blyde River Canyon. Kaum ein Landstrich scheint der Panorama Route das Wasser reichen zu können, denn fast perfekt sind die Eindrücke, die sich trotz meines zweiten Aufenthalts an diesem Ort kaum in Worte fassen lassen! Und dem nicht genug: Am Treur Fluss stoppen wir für einen Mittagsimbiss typisch südafrikanisch. Hier gibt es Fleisch und Gemüse vom Braai, wie bei uns zu Hause vom Grill. Nicht nur das das Essen die Wucht ist, der Ausblick auf den Fluß tut schon fast in den Augen weh, so perfekt erscheint die Natur an dieser Stelle. Ich lasse mich von der Sonne umschmeicheln, lausche den Grillen im Gras und dem rauschenden Wasser des Flusses und ich weiß, nun bin ich wirklich angekommen.

Written on Mai 9th, 2014 , Afrika, Südafrika Tags: ,

Johannesburg – Belfast – Dullstroom – Lydenburg – Sabie – Graskop (440 km)

Immer auf der Reise: Flughafen Tegel, am Schalter der British Airways. Zwei Gepäckstücke auf´s Laufband, Kontrolle, Übergewicht. Zu viel Gepäck! Also nochmals packen, schnell hier noch was rein und den Rest in die Plastiktüte und zurück nach Hause. Nur gut das wir unseren Hol- und Bringeservice noch anrufen können und alle Gepäckstücke wohlbehalten nach Hause transportiert werden. Danke für diesen Service!

Ein kurzer und ereignisloser Flug endet in London Heathrow. Hier dürfen wir feststellen, wie sich Bevormundung auf Britisch anfühlt. Rauchen verboten. Am Flughafen, wo sonst? In allen öffentlichen Gebäuden versteht sich. Also auch keine Raucherlounge oder speziell abgegrenzte Käfige für diese Unmenschen. Rauchen schadet der Gesundheit und wenn du nicht willst das du daran sterben könntest, dann darfst du gefälligst hier auch nicht qualmen. Nimm stattdessen ein Pflasten mit ganz viel lecker Nikotin oder Kautabak oder was weiß ich, nur qualmen darfst du hier nicht.

Na gut, dann ohne Rauch in den Flieger nach Johannesburg. Kurz und schmerzlos 10 Stunden in der Röhre eingesperrt. Süße Träume und sieben Stunden später sind es nur noch kurze Augenblicke bis zur Landung in Johannesburg, die dann auch pünktlich um 9 Uhr morgens auf afrikanischen Boden butterweich stattfindet. Keine halbe Stunde später sind die Einreiseformalitäten erledigt und das Abenteuer Südafrika kann beginnen. Halt, es wartet ja noch die Übernahme des Mietwagens auf uns. Im Internet kann man die unterschiedlichsten Dinge über dieses Thema lesen. Mal versuchen einen die Broker über den Tisch zu ziehen, dann sind es die Mietwagenfirmen selbst, die irgendwelche zusätzlichen Versicherungen abschließen wollen, um somit den Profit am Touristen zu erhöhen. Bei Hertz klappt alles reibungslos. Einzig die Umstellung auf Linksverkehr ist ungewohnt, doch nach den ersten Metern begreife ich schnell. Noch suche ich mit der rechten Hand den Schaltknüppel, doch auch dieses Thema gibt sich nach den ersten hundert Kilometern. Erstaunlich leicht finde ich den Weg raus aus der Stadt in Richtung Nelspruit. Drei Stunden später ist auch inmitten der Wallachei die anvisierte Rainbow Lodge, GPS-Daten zum Glück,  gefunden. Die Unterkunft ist der Traum. Inmitten der Natur, weit weg vom nächsten Ort wirkt die Rainbow Lodge wie ein Idyll im Garten Eden. Die Seen vor der Haustür und das Vogelgeschrei gratis. Nach dem langen Flug und der dreistündigen Autofahrt haut es uns fast aus den Latschen, doch noch müssen wir einige Besorgungen für die Selbstverpflegung erledigen. Zu blöd nur das heute Spontanfeiertag ist und alle Läden geschlossen sind. Es ist südafrikanischer Wahltag. Es bleibt nur der Weg zu WIMPY, einem Schnellrestaurant mit unglaublich vielseitiger Speisekarte. Burger, Steak, Salate, Fisch, Kaffee, Eis … im Grunde ist für jedermann was zu haben. Also hauen wir uns die Bäuche voll und fallen kaum weniger später in den wohlverdienten tiefen Schlaf.

Am nächsten Morgen geht´s weiter über den Long Tom Pass nach Sabie und in Richtung Graskop. Hier “Zur alten Mine” werden wir die nächsten vier Tage verbringen und die Panorama Route, den Blyde River Canyon und den südlichen Krüger Nationalpark erkunden.

 

 

Written on Mai 8th, 2014 , Afrika, Südafrika Tags: ,

Lange hat es gedauert, doch nun haben wir es tatsächlich geschafft. Bei unseren zwei Dia- und Reisevorträgen im Frühjahr diesen Jahres haben wir Geldspenden für das New Hope Centre (siehe Link) in Bethany, Swaziland gesammelt. Mit der freundlichen Unterstützung unserer Besucher kamen so 39,53 € zusammen, die wir nun noch auf 60 € aufstocken werden. Diesen Betrag werden wir den Kindern in Swaziland spenden.

Infotext:

Swaziland, das kleine Königreich im südlichen Afrika. Hier leben ca.1,2 Millionen Menschen, 65% davon sind unter 21 Jahre alt! Tendenz steigend, denn durch die fortschreitende Ausbreitung der Immunschwächekrankheit AIDS sterben viele Swazis bereits in frühen Jahren. Schätzungen gehen davon aus, dass 4,2 von 10 Menschen mit dem tödlichen Virus infiziert sind. Swaziland ist damit weltweit das Land mit der höchsten Ausbreitung- und Ansteckungsrate von HIV. Durch den frühzeitigen Tod von Familienmitgliedern werden viele Kinder in Swaziland zu Halb- und Vollweisen. In manchen Familien sind es sogar die Kinder im Alter zwischen 9 und 12 Jahren, die das Familienoberhaupt bilden und für die jüngeren Geschwister sorgen! Ihnen werden durch die Immunschwächekrankheit nicht nur die Eltern genommen, auch soziale Bindungen gehen verloren. Bildung findet quasi gar nicht mehr statt. Viele Kinder erleben durch ihre Situation wirtschaftlichen, sozialen und körperlichen Abstieg. Hier setzt das New Hope Centre in Bethany, Swaziland an. Mit Hilfe von Spenden wurden bereits Objekte und Einrichtungen gebaut, in denen Kindern ein “Zuhause” geboten wird. Sie wohnen mit anderen Kindern in einer Gemeinschaft, Leben, Spielen und Lernen gemeinsam. Sie bekommen warmes Essen und Betreuung durch haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter.

Folgende Einrichtungen sind vorhanden:

- Kindergarten, Vorschule, Schule, Computerkabinett, Gartenprojekt, Tiergehege

Kosten und Finanzierung:

Ein Großteil des Geldes der Einrichtung stammt aus Spendengeldern. Weitere Spenden werden benötigt für:

- Finanzierung der Einrichtungsgegenstände, Fahrtkosten, Vorsorgeuntersuchungen, HIV/AIDS Untersuchungen, Präventionsarbeit, Essen, Mitarbeiterschulungen, Ausbildung der Kinder, Verwaltungskosten 

Wir hoffen mit dieser Spende einen Teil zum Ausbau dieser guten Einrichtung in Swaziland beitragen zu können.

Written on Juli 29th, 2008 , Afrika, Allgemein, Swaziland

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