Ein kurze Überfahrt zum Naturschutzgebiet Ile aux Aigrettes gehört neben dem Schnorcheln am Pont d’Esny und im Blue Bay Marine Park zu den wohl beliebtesten Aktivitäten von Mahébourg. Die 27 ha große Koralleninsel wird von der Naturschutzbehörde von Mauritius verwaltet und ist ein Schutzgebiet für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Auf der Insel sind mehrere Pärchen von Rostentauben beheimatet, die auf der Hauptinsel nahezu komplett verschwunden sind. Auch Riesenschildköten findet man auf der Ile aux Aigrettes, von denen einige Exemplare über 230 Jahre alt sein sollen. Am besten man entscheidet sich für einen Ausflug am Vormittag, denn im Dezember grenzen die Temperaturen an die 36-38 Gard Celsius. Auch die Luftfeuchtigkeit und der mangelnde Wind tragen dazu bei, das man nach der 1,5 – 2,5 stündigen Tour komplett erschöpft in die Unterkunft zurückkehrt. Trotz alledem lohnt sich der Ausflug, nicht nur wegen der Tierwelt, auch die Pflanzenwelt ist recht sehenswert. Dichte Wälder wechseln sich mit riesigen Palmen und ungewöhnlich duftenden Grünpflanzen ab. Die Blüten der „Rattenpflanze“ allerdings reibt man besser nicht in den Händen, denn sie sollen nach verwesenden Rattenfleisch riechen. Die 800 Mauritischen Rupien (etwa 20 Euro) kommen zum Großteil der gemeinnützigen Naturschutzorganisation zu Gute. Schade das diese nicht auch noch die Korallen vor der Ile aux Aigrettes vor nahenden Booten und schorchelnden Menschenmassen schützt.

Written on Dezember 8th, 2017 , Afrika, Mauritius

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