Mittwoch, 14. Dezember 2011

Laos - Land der Elefanten

Auf dem Weg nach Champasak

Bereits gestern haben wir die Grenze von Thailand nach Laos überschritten und sind inzwischen in Pakse angekommen. Ich hatte vergessen wie langwierig der Grenzübertritt auf dem Landweg sein kann. Papiere hier, Formulare dort, anstellen am Schalter fünf, Passkontrolle am Schalter sechs um dann festzustellen, dass für das Einreisevisum noch das große weiße Formular fehlt, welches neben dem kleinen weißen Formular bitte auch noch ausgefüllt werden muß. Also gut, das ganze Spiel wieder von vorn. Inzwischen wird die Schlange der Wartenden immer länger, doch eiserner Wille führt letztlich doch zum Ziel und am Ausgabefenster am anderen Ende vom Gebäude wartet tatsächlich mein Pass mit dem schillernden Visum, welches mir für die nächsten 30 Tage Aufenthalt in Laos gewährt. Visum bei Ankunft... Wie praktisch! Die anschließende Busfahrt bringt uns in 50 Minuten nach Pakse und spätestens beim Anblick vom Stadtzentrum werden Erinnerungen an das Jahr 2007 wach. Hier aussteigen, dann dort vorn die zweite Straße rechts abbiegen und weiter geradeaus über die Sandpiste ins Phonsavan Guesthouse, dort wo während meiner Weltreise das junge Kalb die halbe Nacht nach der Mutter schrie, mich dafür aber nicht schlafen ließ. Ich hatte die Absteige recht postiv in Erinnerung und nach wie vor ist dieser Ort eine gute Wahl! Wir fühlen uns auf Anhieb wohl und bleiben. Die ersten zaghaften Schritte führen uns zum Inder, der sich nach all den Jahren auch kein Stück verändert hat. Für die nächsten Tage wird die Reiseroute geplant. Der Bergtempel Wat Phou beeindruckte mich schon während der Weltreise und auch heute war ich abermals von diesem Ort tief berührt. Dieser Tempel atmet Geschichte und strahlt seine Energie! Ein gutes Gefühl.

Morgen geht es dann weiter nach Paksong und Tat Lo ins Boleaven Plateau, zu den Wasserfällen und Elefanten. Die großen Rucksäcke werden im Guesthouse verstaut und nur die nötigsten Sachen eingepackt. Rauf aufs Moped und raus in die Natur. Der Weg ist das Ziel und dieses Ziel wird lohnenswert.

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